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Nach Presseberichten vom 27. April 2010 hat eine türkisch-chinesische Expediton angeblich die Arche Noah entdeckt. Der genau Fundort wird geheim gehalten.
Am 08.Juli 2008 wurden drei deutsche Bergsteiger von Angehörigen der PKK, der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei, am Ararat entführt. Nach Presseberichten hielten sie sich auf einer Höhe von etwa 3200 m auf, als sie von bewaffneten kurdischen Rebellen überfallen und verschleppt wurden. Sie waren mit weiteren 10 Mitgliedern ihrer Reisegruppe dabei, das 1. Hochlager am sog. Green-Camp einzurichten.
Die Bergbesteigung des Ararat ist ein Abenteuer für sich. Der erloschene Vulkan liegt im östlichsten Winkel der Türkei, im Grenzgebiet zum Iran und zu Armenien.
Die Bibel beschreibt die Hintergründe des Baus der Arche durch den frommen Noah. Doch gab es die Sintflut wirklich? Wissenschaftler zweifeln dies nicht mehr an.
Gehören Sie zu den Besteigern des Ararat? Dann tragen Sie sich - mit Fotos - in unser Gipfelbuch ein und schaffen eine dauerhafte Erinnerung.
Der gewaltige Kegel des Ararat zeicht sich seinem Betrachter völlig freistehend. Er ist der höchste Berg der Türkei und gleichzeit der 5000er, der Europa am nächsten liegt.
Wir laden Sie ein zu einer Besteigung des Ararat und zu einer Reise in die unbekannte Region Ostanatoliens.
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Ishak-Pasa-Palast
Der burgähnliche Ishak-Pasa-Palast nennt sich auf türkisch Ishak Pasa Sarayi. Er wurde zwischen 1685 und 1784 errichtet, und zwar durch den kurdischen Emir von Dogubeyazit, Çolak Abdi Pasa, und seinem Sohnes Ishak Pasa II. Heute sind lediglich -ansehnliche - Ruinen vorhanden.
Die Palastanlage Ishak Pasa Sarayi liegt auf einer Höhe von etwa 2000 m, etwa 6 Kilometer südöstlich von Dogubeyazit. Dank seiner Lage konnte vom Ishak Pasa Sarayi der Karawanen-Verkehr auf der unterhalb verlaufenden Seidenstraße kontrolliert werden. Der Ishak Pasa Palast setzt sich aus armenischen, georgischen, persischen, seldschukischen und osmanischen Architekturstilen zusammen.
Ursprünglich hatte der Palast 366 Zimmer und eine Gesamtwohnfläche von 7600 m², die auf zwei Etagen verteilt waren. Der Ishak Pasa Sarayi hatte eine Moschee (die noch heute zu Geben genutzt wird), ein Hamam, eine Haremsabteilung, eine Bibliothek, einen Kerker und ein Grabmal, in dem auch die Erbauer bestattet wurden. Außerdem verfügte er über eine Zentralheizung, fließendes Wasser und ein Abwassersystem.
Urprünglich waren auch vergoldete Tore vorhanden, die jedoch unter russischer Herrschaft Anfang des 20. Jahrhunderts nach Russland gebracht worden waren. Heute kann man sie in der Eremitage in Sankt Petersburg bewundern.
In der Nähe, unterhalb des Palastes, liegen die Ruinen von einer auf die Zeit um 800 v. Chr. datierten urartäischen Siedlung, die aus der zeit um 800 vor Christus stammt. Sie trägt den türkischen Namen Eski Beyazit, "Alt-Beyazit).
Vom Palast durch einen Kleinen Abgrund getrennt liegt eine kleine Kuppelmoschee aus omanischer Zeit. Die wahre Attraktion ist aber das über der Moschee liegende Königsgrab der Urartäer. Es ist in die Felswand gehauen worden.
Hinter der Moschee liegen die Ruinen einer Festungsanlage, darüber, in der Felswand, das Königsgrab.
Die Fundamente der Festung können noch aus der urartischen Zeit stammen, die Maiern hingegen sind immer wieder von demjenigen neu errichtet worden, der grade den Gebirgspass kontrollieren wollte.
Die Moschee stammt aus der Regierungszeit von Sultan Selim dem Grausamen (1512 - 1520), der in der Nähe der STadt Caldrian, 70 km südlich von Dogubayezit die Perser 1517 entscheidend geschlagen hat. Et hat durch diese Schlacht ganz Ostanatolien erobert und er setzte seinen Siegeszug mit der Eroberung Syriens und Palästinas fort.
Den Isak Pasa Palast erreicht man am besten mit einem Taxi, es fahren aber auch Dolmuse, besonders an den Wochenenden.
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