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Arche Noah entdeckt?
Nach Presseberichten vom 27. April 2010 hat eine türkisch-chinesische Expediton angeblich die Arche Noah entdeckt. Der genau Fundort wird geheim gehalten.

Bergsteiger entführt am Ararat
Am 08.Juli 2008 wurden drei deutsche Bergsteiger von Angehörigen der PKK, der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei, am Ararat entführt. Nach Presseberichten hielten sie sich auf einer Höhe von etwa 3200 m auf, als sie von bewaffneten kurdischen Rebellen überfallen und verschleppt wurden. Sie waren mit weiteren 10 Mitgliedern ihrer Reisegruppe dabei, das 1. Hochlager am sog. Green-Camp einzurichten.

Bergbesteigung
Die Bergbesteigung des Ararat ist ein Abenteuer für sich. Der erloschene Vulkan liegt im östlichsten Winkel der Türkei, im Grenzgebiet zum Iran und zu Armenien.

Arche Noah
Die Bibel beschreibt die Hintergründe des Baus der Arche durch den frommen Noah. Doch gab es die Sintflut wirklich? Wissenschaftler zweifeln dies nicht mehr an.

Gipfelbuch
Gehören Sie zu den Besteigern des Ararat? Dann tragen Sie sich - mit Fotos - in unser Gipfelbuch ein und schaffen eine dauerhafte Erinnerung.

Ararat
Der gewaltige Kegel des Ararat  zeicht sich seinem Betrachter völlig freistehend. Er ist der höchste Berg der Türkei und gleichzeit der 5000er, der Europa am nächsten liegt.

Reisebericht
Wir laden Sie ein zu einer Besteigung des Ararat und zu einer Reise in die unbekannte Region Ostanatoliens.

 


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Van

Etwa 1300 km und knappe zwei Flugstunden von Istanbul entfernt liegt Van. Es ist am südöstlichen Ufer des riesigen Vansees, Van Gölü, auf einer Höhe von 1725 m gelegen und hat nach offiziellen Angaben etwas über 200.000 Einwohner, nach inoffiziellen Schätzungen jedoch an die 400.000 Einwohner.
Van ist die größten türkische Stadt östlich von Diyarbakir und südlich von Erzurum. Dort findet man den östlichen Kopfbahnhof der Bahnlinie in den Iran. Van liegt an der E99, der Europastraße, die von der Türkei nach Aserbaidschan führt.
Van war die Hauptstadt des urartischen Reiches; auf dem Felsen von Van nahe dem Seeufer erkennt man lange Keilschrift Texte und den skizzenhaften Plan einer alten Stadtanlage.
In der Antike hieß Van Tuschpa (Tuspa) und war seit dem 9. Jahrhundert v. Chr. die Hauptstadt des Königreiches von Urartu. Die Bewohner dieser Königreichs nannten sich selbst allerdings Nairi. Im 6. Jahrhundert v. Chr. erlebte das Königreich seinen Untergang - nach kriegerischen Auseinandersetztungen gegen Assyrer, Kimmerer und Skythen. Es wanderten thrakophyrische Bevölkerungsgruppen ein, aus denen die Armenier hervorgingen, die in den nächsten Jahrhunderten im ostanatolischen Raum verschiedene Reiche bildeten.
In den nächsten 1000 Jahren herrschten nacheinander die Perser, Alexander der Große, Römer und muslimische Kalifen über Van: im 7. Jhd. Araber, im 11. Jhd. Seldchuken und im 14. Jhd. Mongolen. Sie wurden von Persern und Osmanen verdrängt. In der Folge wechselten persischer und osmanischer Einfluß in diesr Region. Seit dem Jahr 1468 war Van Teil des Osmanischen Reichs.
Im 1. Weltkriegs wurde Van, das von Armeniern und Moslems bewohnt war,bei Kämpfen zwischen osmanischen und russischen Truppen stark beschädigt. Im Jahr 1915 wurden etwa 100.000 christlichen armenischen Bewohnern der Stadt niedergemetzelt. Im gleichen Jahr nahm die russische Armee die Stadt ein und hielt sie bis 1917 besetzt.
Nach der Gründung der Türkei im Jahre 1923 wurde die Stadt rund 4 km entfernt von der historischen Stätte, die man als Eski Van, "Alt-Van" bezeichnet, neu aufgebaut.

Van ist heute das Marktzentrum für die kurdischen Stämme, die in den Bergen im äußersten Südosten der Türkei, Anatoliens, leben.
Gehandelt werden dort insbesondere Schafe, offiziell, inoffiziell wird allerdings mit Diesel Handel betrieben, der mit Eseln über die nahe Grenze aus dem Iran geschmuggelt wird. Dieser Schmuggel ist auch die Haupteinnahmequelle der Bewohner Vans. Das der Schmuggel blüht, liegt an der präkeren wirtschaftliche Situation Vans, das stark an den Konflikten zwischen türkischer Armee und kurdischen Terroristen leidet. Das durchschnittliche Einkommen beträgt in Van nur etwa ein Viertel des durchschnittlichen Einkommens der gesamten Türkei. (Ein durchschnittlicher Beamter verdient in der Türkei etwa 600 Euro im Monat, der Mindeslohn ist 250 Euro pro Monat).

Das (geschäftliche) Zentrum der Stadt Van liegt um die Kreuzung Cumhuriyet Caddesi und Alpaslan/Cavustepe Caddesi. Dort findet man preiswerte Hotels und Ticketverkaufsstellen der Busgesellschaften. Das Busterminal allerdings liegt am nordwestlichen Stadtrand bei der Kreuzung von Alpaslan Caddesi und Abdurraham Gazi Caddesi.
Der Bahnhof Iskele, auch Hafenbahnhof genannt, liegt mehrer Kilometer nordöstlich des Zentrums, der Stadt-Bahnhof Sehir nördlich des Zentrums.

Touristische Sehenswürdigkeiten gibt es in Van so gut wie keine, da die Stadt wie beschrieben im 1. Weltkrieg völlig zerstört worden war. Erwähnenswert sind jedoch der Felsen von Van (Van Kalesi), s.o. und das archäologische Museum.

Das archäologische Museum von Van liegt an der Cumhuriyet Cadesi unweit vom Bayram Oteli. In dem Museum werden Stücke ausgestellt, die noch aus der Zeit vor den Urarträern stammen. Danaben natürlich vieles aus der urartischen Zeit: Goldschmuck, Zylindersiegel und Gefäße.

Zu dem Felsen von Van, dem Van Kalesi fahren Minibusse ab der Kreuzung von Cumhuriyet und Alpaslan Caddesi. An der Nordseite des Felsens liegt das Grab eines moslemischen Heiligen, das von Pilgern aufgesucht wird. An der Nordwestseite findet man Befestigungsanlagen und in den Stein gehauene Keilschrift Texte, die aus dem 9. Jahrhundert vor Christus stammen.Auf der Südseite führt ein Pfad zu mehreren Grabkammern, die in den Fels gehauen worden sind. Auf diesem Pfad passiert man eine lange Keilschrift Reihe. Südlich des Van Kalesi erkennt man grasüberwachsene Fundamente vieler alter Gebäude - Tschupa, die alte urartrische Stadt, die ihre Hochzeit vor über 3000 Jahren hatte. Die Fundamente stammen jedoch von der alten Stadt Van, die im 1. Weltkrieg zerstört worden war.

In der näheren Umgebung von Van liegt die Insel Akdamar mit einer armenischen Kirche aus dem 10. Jahrhundert n. Chr, die alte urartäische Stadt Cavustepe sowie die Festung von Hosap. Auch gibt es in der Umgebung viele schöne Badestellen am Ufer des Vansees.


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